Intensiv WG

Gerade im Bereich der Intensivpflege ist es oft der Fall, dass Menschen rund um die Uhr betreut werden müssen. Viele möchten ihren Angehörigen, Ehepartner, oder auch Kind nicht in ein Pflegeheim geben. Alternative ist hier für die meisten die Intensiv-pflegerische Betreuung zu Hause. Sie bringt viele Vorteile mit sich, so ist es für den Seelenfrieden des Patienten immer besser sein gewohntes Umfeld um sich zu haben. Er kann in eingeschränktem Maße weiter am Familienleben teilhaben und ist trotzdem rund um die Uhr von geschultem Personal umgeben. Was zum einen als Unterstützung für die Familie gedacht ist, kann auf der anderen Seite das Familienleben auch sehr beeinträchtigen, wenn nicht sogar belasten.
  • Fremde Personen sind rund um die Uhr in der Wohnung
  • Der Platzaufwand für Pflegehilfsmittel, Verbandsmaterial, Medikamente, Inkontinenzmaterial, oder auch das Pflegebett ist enorm
  • Viele Wohnungen sind einfach auch baulich nicht geeignet für das Benutzen eines beweglichen Lifters, oder haben keine Dusche, die von den Patienten benutzt werden kann, Türen sind vielleicht zu eng für den Rollstuhl
  • Geräte zur Versorgung sind oft laut
Dies alles ist nicht zwingend ein Problem, vor allem wenn man ein Zimmer frei hat für den Patienten, oder wenn es für einen selber kein Problem ist. Wenn aber doch? Was tun? Doch ins Pflegeheim? Was viele nicht wissen ist, dass es eine weitere Alternative gibt. Eine (Intensiv-) Pflegewohngemeinschaft. Aber, was ist das? Eine Pflegewohngemeinschaft ist ein Ort, an dem in Hessen bis zu 2 Pflegebedürftige zusammen leben. Es ist eine Wohnung, die vom Pflegedienst zur Verfügung gestellt wird und/oder man sich ganz regulär einmietet. Man bekommt ein eigenes Zimmer und die Gemeinschaftsräume werden gemeinsam genutzt. Es ist wie gesagt eine normale Wohnung. Natürlich bedarfsgerecht. Sie wird eingerichtet wie jede andere Wohnung auch, um ein Gefühl von zu Hause zu schaffen. (Anders als in einem Pflegeheim, wo man sich sein „zu Hause“ mit 10, 20 oder mehr Mitbewohnern teilen muss.) Auch die Tatsache, dass ständig 1-2 Fachkräfte da sind für max. 2 Bewohner ist ein Vorteil. Weitere Vorteile liegen auf der Hand:
  • Ein festes Team, dass sich mit der Zeit um ihren Angehörigen bildet. Es entstehen Bindungen und Gewohnheiten, der Bewohner Ist quasi Teil des Teams. Bezugspflege ist gerade im Bereich der Intensivpflege sehr wichtig, wo viel Kommunikation auch nonverbal stattfindet.
„Man versteht sich auch ohne Worte“
  • Häusliches Umfeld. Der Bewohner schläft zum Beispiel im Bett im Schlafzimmer und ist tagsüber im Rollstuhl im Wohnzimmer
  • Besserer Pflegeschlüssel ermöglicht individuelle Pflege und Betreuung
  • Je nach Diagnosen bekommt er neben der Grund- und medizinischen Pflege auch gekocht, er bekommt die Wäsche gewaschen. Arzttermine inkl. Transport wird organisiert. Quasi ein All-Inclusive Paket wie im Pflegeheim, nur in einem zu Hause
  • Keine festen Besuchszeiten. Individueller Tagesablauf. Alte Gewohnheiten können beibehalten, neue entdeckt werden
  • Therapien werden organisiert
  • Klienten, Angehörige und Pflegeteam gestalten das Wohnumfeld gemeinsam.
„Eine Pflegewohngemeinschaft ersetzt nicht das zu Hause und Familie. Aber die Familie (und die Pfleger) können die Pflegewohngemeinschaft zu einem zu Hause machen“ Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine Email. Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Unsere Intensiv-WG: – Haus Marianne in GießenHaus Magnolia in Weilrod